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12.9.3 Vorder- und Hintergrundprozesse

Die Shell ist Kommandozeileninterpreter und Programmiersprache zugleich. Die Kommandos können einzeln (synchron) oder mehrere parallel nebeneinander (asynchron) ausgeführt werden. Wenn ein synchrones Kommando ausgeführt wird, wartet die Shell bis der Befehl abgearbeitet worden ist, bevor sie weitere Eingaben akzeptiert. Dies bezeichnet man auch als einen Prozess im Vordergrund laufen zu lassen. Asynchrone Kommandos laufen ab, während die Shell weitere Kommandos ausführt. Dieses Kommando läuft dann im Hintergrund.

Also immer wenn Sie einen Befehl eingeben, läuft dieser Befehl im Vordergrund. Die Shell wartet so lange, bis der Befehl abgearbeitet worden ist. Das kann z. B. beim find-Befehl etwas länger dauern. Um das Terminal dabei nicht zu blockieren, kann der Prozeß in den Hintergrund gelegt werden. Dabei sollte natürlich die Ausgabe des Befehls abgefangen und in eine Datei umgeleitet werden. Ein an die Zeile angefügtes kaufmännisches Und (&) sorgt für das Verschieben in den Hintergrund.
find / -user tapico -exec rm -f {}; 2> /dev/null &

Ein laufendes Programm können Sie unter der bash mit der Tastenkombination <Strg>+<z> stoppen und in den Hintergrund verschieben.

Ein Job ist eine Folge von einem oder mehreren Kommandos. Also immer wenn Sie Linux einen einzelnen oder mehrere miteinander verknüpfte Befehle geben, erstellen Sie einen Job. Die Shell ist in der Lage diese Jobs zu kontrollieren und weißt diesen Jobs daher Identifikationsnummern zu.


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